{"id":5941,"date":"2017-10-26T11:38:39","date_gmt":"2017-10-26T09:38:39","guid":{"rendered":"http:\/\/ohlendorff-art.de\/?p=5941"},"modified":"2022-03-08T15:32:30","modified_gmt":"2022-03-08T14:32:30","slug":"bernd-witthueser-1944-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ohlendorff-art.de\/en\/bernd-witthueser-1944-2017\/","title":{"rendered":"Bernd Witth\u00fcser <b>*29.02.1944\u00a0 \u202004.08.2017<\/b>"},"content":{"rendered":"<p>(guitar, vocals)<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/DRH142-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Bernd-Witthu\u0308ser-Witthu\u0308ser-Westrupp-Barnelli.jpg\" rel=\"attachment wp-att-2541\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5929 size-medium alignleft\" src=\"\/wp-content\/uploads\/DRH142-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Bernd-Witthu\u0308ser-Witthu\u0308ser-Westrupp-Barnelli-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"184\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/ohlendorff-art.de\/wp-content\/uploads\/DRH142-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Bernd-Witthu\u0308ser-Witthu\u0308ser-Westrupp-Barnelli-184x300.jpg 184w, https:\/\/ohlendorff-art.de\/wp-content\/uploads\/DRH142-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Bernd-Witthu\u0308ser-Witthu\u0308ser-Westrupp-Barnelli.jpg 490w\" sizes=\"(max-width: 184px) 100vw, 184px\" \/><\/a> <strong><span class=\"shortcode themify-icon \"><i class=\"themify-icon-icon\" ><svg  class=\"tf_fa tf-far-user\" aria-hidden=\"true\"><use href=\"#tf-far-user\"><\/use><\/svg><\/i><span class=\"themify-icon-label\">Bernd Witth\u00fcser<\/span><\/span><\/strong> (* 29. Februar 1944 in Winterberg, Sauerland; \u2020 4. August 2017) war ein deutscher Folkmusiker. Bekannt wurde er in den sp\u00e4ten 1960er und fr\u00fchen 1970er Jahren, als er mit Walter Westrupp das Duo Witth\u00fcser &#038; Westrupp bildete. Nach dem Ende dieses Duos wandte sich Witth\u00fcser vor allem der Stra\u00dfenmusik zu. Als One-Man-Band oder im Duo mit Kollegen trat er unter dem Pseudonym Bernelli (auch B\u00e4rnelli und Barnelli) auf. Er lebte zuletzt vor allem in Italien.<br \/>\n<hr class=\"shortcode hr \" style=\"border-width:0;\" \/><br \/>\n<strong>Leben<\/strong><\/p>\n<p>1960 spielte Witth\u00fcser bei der Birdhouse Skiffel Group in Essen, sp\u00e4ter machte er sich einen Namen als Protests\u00e4nger, wobei er zun\u00e4chst Texte von Thomas Rother vertonte. 1967 war er an der Einrichtung des Essener Jazzkellers Podium beteiligt, in dem ein breites Spektrum an Musikern auftrat. Mit den im Podium gemachten Erfahrungen war es ihm m\u00f6glich, die Essener Songtage 68 zu organisieren. Die dort gesehenen Gruppen gaben ihm den Impuls, sich vom politischen Protestlied abzuwenden und gemeinsam mit Walter Westrupp, den er von der Arbeit im Podium kannte, ein neuartiges psychedelisches Folkduo zu gr\u00fcnden. Das Duo Witth\u00fcser &#038; Westrupp trat von 1969 bis 1973 auf, spielte mehrere Schallplatten ein und war h\u00e4ufig im Fernsehen und Radio zu Gast. Die Plattenfirma versuchte zwar, mit dem Duo eine deutsche Ausgabe von T.Rex zu lancieren oder auch auf den Sakropop-Zug aufzuspringen, aber Witth\u00fcser und Westrupp waren einerseits zu eigensinnig, andererseits den Anforderungen des kommerziellen Musikbetriebs auch nicht gewachsen. Gleichwohl wurden die Musiker auch von Rolf-Ulrich Kaiser in endlosen psychedelischen Sessions, aus denen Kaiser weitere LPs generierte, verschlissen. 1973 trennte sich das Duo und die Musiker verabschiedeten sich vorerst aus der \u00d6ffentlichkeit. Witth\u00fcser unternahm eine l\u00e4ngere Reise nach Indien und kam dort auf die Idee zur Stra\u00dfenmusik.<br \/>\nEine gro\u00dfe alternative Fangemeinde in Italien erlangte Witth\u00fcser dann aber vor allem mit der Ank\u00fcndigung, sich aus den Medien zur\u00fcck zu ziehen und sich ausschlie\u00dflich der Stra\u00dfenmusik, vor allem auf kleinen regionalen Festen zu widmen. Von 1977 bis 2002 bildete er mit dem Geiger Otto Richter das Stra\u00dfenmusik-Duo Otto &#038; Barnelli<\/p>\n<p>Nachdem er in die Toskana gezogen und lange Zeit nur als Stra\u00dfenmusiker Barnelli in Italien aufgetreten war, studierte Bernd Witth\u00fcser ab etwa 2003\/04 auch wieder alte Songs ein, um unter seinem eigenen Namen auch wieder in Deutschland aufzutreten. Inzwischen zur \u201eFolklegende\u201c verkl\u00e4rt, erhielt er prompt Anfragen vom Herzberg-Festival und anderen erstklassigen Folk-Festivals. Seinen Wohnsitz hatte er weiterhin in Murci in Italien, wo er in einem Wohnwagen und einer Jurte lebte. Die Strecken zu den Auftritten legte er oft mit einem Motorrad zur\u00fcck, wobei er 2013 einen schwereren Unfall erlitt.<\/p>\n<p><strong>Tod<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Witth\u00fcser starb am 4. August 2017 in seiner Wahlheimat Italien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(guitar, vocals) (* 29. Februar 1944 in Winterberg, Sauerland; \u2020 4. 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