{"id":3656,"date":"2010-02-26T10:01:43","date_gmt":"2010-02-26T09:01:43","guid":{"rendered":"http:\/\/ohlendorff-art.de\/?p=3656"},"modified":"2020-08-21T09:27:04","modified_gmt":"2020-08-21T07:27:04","slug":"esbjoern-svensson_1964-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ohlendorff-art.de\/en\/esbjoern-svensson_1964-2008\/","title":{"rendered":"Esbj\u00f6rn Svensson <b>*16.04.1964\u00a0 \u202014.06.2008<\/b>"},"content":{"rendered":"<p>(Esbj\u00f6rn Svensson Trio; keybords)<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/DRH89-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Esbjoern-Svensson-Esbjoern-Svensson-Trio.jpg\" rel=\"attachment wp-att-2541\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2688 size-medium alignleft\" src=\"\/wp-content\/uploads\/DRH89-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Esbjoern-Svensson-Esbjoern-Svensson-Trio-150x150.jpg\" alt=\"Esbjoern Svensson\" width=\"184\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/ohlendorff-art.de\/wp-content\/uploads\/DRH89-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Esbjoern-Svensson-Esbjoern-Svensson-Trio-184x300.jpg 184w, https:\/\/ohlendorff-art.de\/wp-content\/uploads\/DRH89-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Esbjoern-Svensson-Esbjoern-Svensson-Trio.jpg 490w\" sizes=\"(max-width: 184px) 100vw, 184px\" \/><\/a><strong><span class=\"shortcode themify-icon \"><i class=\"themify-icon-icon\" ><svg  class=\"tf_fa tf-far-user\" aria-hidden=\"true\"><use href=\"#tf-far-user\"><\/use><\/svg><\/i><span class=\"themify-icon-label\">Esbj\u00f6rn Svensson<\/span><\/span><\/strong>\u00a0(* 16. April 1964 in V\u00e4ster\u00e5s, Schweden; \u2020 14. Juni 2008 in Stockholm) war der Pianist und Komponist der schwedischen Jazzband Esbj\u00f6rn Svensson Trio (auch E.S.T. oder e.s.t.). Er gilt als einer der herausragenden Jazzpianisten der Zeit um die Jahrtausendwende und schuf mit seiner Band einen neuartigen Jazztrio-Klang, der mit seinen Anleihen beim Sound der Pop- und Rockmusik dem Jazz neue H\u00f6rer erschloss.<\/p>\n<p><hr class=\"shortcode hr \" style=\"border-width:0;\" \/><br \/>\n<strong>Leben<\/strong><\/p>\n<p>Esbj\u00f6rn Svensson war der Sohn einer klassischen Pianistin und eines jazzbegeisterten Vaters; sein Gro\u00dfonkel war der Pianist und S\u00e4nger Gunnar Svensson. Klavier lernte er zun\u00e4chst nur autodidaktisch. In einem musikalischen Elternhaus aufgewachsen, kam er fr\u00fch mit Jazz in Ber\u00fchrung, f\u00fchlte sich jedoch zun\u00e4chst nur von der Klassik angesprochen. Als Jugendlicher entwickelte er zus\u00e4tzlich ein reges Interesse f\u00fcr Popmusik und Rock \u2019n\u2019 Roll, \u00fcber den er wieder zur Klassik kam und schlie\u00dflich zum Jazz fand. Bereits zu Schulzeiten gr\u00fcndete er seine ersten Bands. Nachdem er unter Anleitung seiner Mutter anf\u00e4ngliche Erfahrungen am Instrument sammeln konnte, begann er mit seinem Freund und sp\u00e4teren Bandkollegen Magnus \u00d6str\u00f6m gemeinsam zu musizieren.<br \/>\n1990 gr\u00fcndete er sein erstes eigenes Trio, das ein Vorl\u00e4ufer des Esbj\u00f6rn Svensson Trios war, und dem bereits sein Jugendfreund und Schlagzeuger Magnus \u00d6str\u00f6m, angeh\u00f6rte. 1993 stie\u00df der Bassist Dan Berglund (* 1963) zu den beiden Musikern, und das Esbj\u00f6rn Svensson Trio wurde gegr\u00fcndet. Kurz darauf erschien ihr erstes Album When Everyone Has Gone. Ein Jahr sp\u00e4ter kamen die drei Musiker \u00fcberein, sich nur noch auf die Arbeit mit ihrem eigenen Trio zu konzentrieren und keine gr\u00f6\u00dferen musikalischen Nebent\u00e4tigkeiten mehr auszuf\u00fchren. 1995 erschien in Schweden ihr Album Mr. &amp; Mrs. Handkerchief, das sechs Jahre sp\u00e4ter vom Label ACT Music unter dem Titel E.S.T. Live &#8217;95 im restlichen Europa ver\u00f6ffentlicht wurde.<br \/>\nMitte der neunziger Jahre hatte sich das Trio in der nordischen Jazzszene etabliert, und Svensson wurde 1995 und 1996 in Schweden zum Jazzmusiker des Jahres gew\u00e4hlt. Das n\u00e4chste Album E.S.T. Plays Monk verkaufte sich in Schweden \u00fcber 10.000 mal und die frischen Arrangements der Kompositionen von Thelonious Monk fanden nun bereits gro\u00dfen Anklang bei Kritikern. 1997 erschien das Album Winter in Venice, das fast ausschlie\u00dflich Eigenkompositionen beinhaltet und zwei Schwedische Grammys gewann, einen f\u00fcr Svensson als \u201eBest Composer\u201c, den anderen f\u00fcr das beste Album.<\/p>\n<p><strong>Tod<\/strong><\/p>\n<p>Am 14. Juni 2008 verungl\u00fcckte Svensson t\u00f6dlich beim Tauchen im Stockholmer Sch\u00e4rengarten. Da die Todesursache zun\u00e4chst ungekl\u00e4rt war, stellte die schwedische Polizei Ermittlungen bez\u00fcglich der Umst\u00e4nde des Todes an und kam zu dem Ergebnis, dass es sich um einen Unfall handelte. Sein pl\u00f6tzlicher Tod auf dem bisherigen H\u00f6hepunkt seiner Karriere und vor der Ver\u00f6ffentlichung des kurz zuvor fertiggestellten Albums Leucocyte l\u00f6ste in der Jazzszene tiefe Best\u00fcrzung und Betroffenheit aus. Am 8. Juli 2008 fand in Stockholm eine Gedenkfeier mit kurzen musikalischen Beitr\u00e4gen von Viktoria Tolstoy, Nils Landgren und Svenssons beiden Bandkollegen Dan Berglund und Magnus \u00d6str\u00f6m statt. Die Beisetzung erfolgte unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit.<\/p>\n<!--themify_builder_content-->\n<div id=\"themify_builder_content-3656\" data-postid=\"3656\" class=\"themify_builder_content themify_builder_content-3656 themify_builder tf_clear\">\n    <\/div>\n<!--\/themify_builder_content-->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Esbj\u00f6rn Svensson Trio; keybords) \u00a0(* 16. April 1964 in V\u00e4ster\u00e5s, Schweden; \u2020 14. Juni 2008 in Stockholm) war der Pianist und Komponist der schwedischen Jazzband Esbj\u00f6rn Svensson Trio (auch E.S.T. oder e.s.t.). 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