{"id":3654,"date":"2010-02-26T10:21:25","date_gmt":"2010-02-26T09:21:25","guid":{"rendered":"http:\/\/ohlendorff-art.de\/?p=3654"},"modified":"2020-08-14T17:36:25","modified_gmt":"2020-08-14T15:36:25","slug":"champion-jack-dupree_1909-1992","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ohlendorff-art.de\/en\/champion-jack-dupree_1909-1992\/","title":{"rendered":"Champion Jack Dupree <b>*23.10.1909\u00a0 \u202021.01.1992<\/b>"},"content":{"rendered":"<p>(piano, keyboards, vocals)<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/DRH91-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Champion-Jack-Dupree-Champion-Jack-Dupree.jpg\" rel=\"attachment wp-att-2541\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2690 size-medium alignleft\" src=\"\/wp-content\/uploads\/DRH91-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Champion-Jack-Dupree-Champion-Jack-Dupree-150x150.jpg\" alt=\"Champion Jack Dupree\" width=\"184\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/ohlendorff-art.de\/wp-content\/uploads\/DRH91-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Champion-Jack-Dupree-Champion-Jack-Dupree-184x300.jpg 184w, https:\/\/ohlendorff-art.de\/wp-content\/uploads\/DRH91-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Champion-Jack-Dupree-Champion-Jack-Dupree.jpg 490w\" sizes=\"(max-width: 184px) 100vw, 184px\" \/><\/a><strong><span class=\"shortcode themify-icon \"><i class=\"themify-icon-icon\" ><svg  class=\"tf_fa tf-far-user\" aria-hidden=\"true\"><use href=\"#tf-far-user\"><\/use><\/svg><\/i><span class=\"themify-icon-label\">Champion Jack Dupree<\/span><\/span><\/strong>\u00a0(* 23. Oktober 1909 in New Orleans, USA; \u2020 21. Januar 1992 in Hannover) war ein US-amerikanischer Blues-S\u00e4nger und -Pianist.<\/p>\n<p><hr class=\"shortcode hr \" style=\"border-width:0;\" \/><br \/>\n<strong>Leben<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem seine Eltern durch ein Feuer ums Leben gekommen waren, kam Dupree im Alter von zwei Jahren in das gleiche Kindererziehungsheim in New Orleans, in dem zuvor schon Louis Armstrong einige Jugendjahre verbracht hatte. Das Bluesspiel lernte er bei dem Barrelhouse-Pianisten Willie \u201eDrive \u2019em down\u201c Hall. Ab 1930 lebte er zun\u00e4chst in Chicago, danach in Detroit. 1935 wurde er Boxer in Indianapolis und absolvierte 107 K\u00e4mpfe.<br \/>\nSeine erste Aufnahmesession fand am 13. Juni 1940 in Chicago statt. Mit dem \u201eWarehouse Man Blues \/ Chain Gang Blues\u201c entstand seine erste von 10 Singles f\u00fcr OKeh Records, denen er bis Ende 1945 treu blieb. Hier wurde am 28. Januar 1941 als auch der von Willie Hall komponierte \u201eJunker Blues\u201c, ver\u00f6ffentlicht im April 1941, aufgenommen. Der Song bildete sp\u00e4ter die Grundlage f\u00fcr Fats Dominos erste Platte, The Fat Man und f\u00fcr Lawdy Miss Clawdy von Lloyd Price.<br \/>\nIm Zweiten Weltkrieg diente er ab 1943 als Schiffskoch bei der Marine im Pazifik. Nach zwei Jahren japanischer Kriegsgefangenschaft kehrte er 1946 in die USA zur\u00fcck und widmete sich wieder der Blues-Musik. Dupree entwickelte sich nunmehr zu einem Label-Hopper, der f\u00fcr nur wenige Schallplattenaufnahmen bei einem Plattenlabel blieb, um dann wieder zu wechseln. Von Lenox \u00fcber Continental wanderte er zu Solo Records, ohne dass dies zu einem messbaren Erfolg in den Rhythm &amp; Blues-Charts gef\u00fchrt h\u00e4tte. Erst beim zehnten Plattenlabel King Records entstand mit \u201eWalking the Blues \/ Daybreak Rock\u201c am 29. Mai 1955 der einzige Hit (Rang 6 der R&amp;B-Charts) innerhalb Duprees langj\u00e4hriger Plattenkarriere.<br \/>\nIn den 1960er und 1970er Jahren lebte er in England und machte unter anderem Aufnahmen mit Eric Clapton und John Mayall. Er war verheiratet und hatte zwei leibliche T\u00f6chter und eine Adoptivtochter. Seit 1976 lebte er in Hannover, zuletzt im Hochhaus Lister Tor, und unternahm von hier aus bis zu seinem Tod etliche Tourneen, vor allem in Europa. W\u00e4hrend er jedoch in den 1970er Jahren noch auf gro\u00dfen B\u00fchnen und Festivals auftrat, wie 1971 beim Jazz-Festival in Montreux, fand man ihn in den 1980er Jahren auch auf wenig renommierten B\u00fchnen, wo er, in eine sonderbare Verkleidung gesteckt, vor einer Handvoll Zuschauern spielte. In den Pausen erz\u00e4hlte er dem Publikum von seinen Kindheitserlebnissen mit dem Ku-Klux-Klan. 1990 kehrte er nach 36 Jahren zum ersten Mal nach New Orleans zur\u00fcck. Dort entstanden die Aufnahmen f\u00fcr das Album Back Home In New Orleans.<\/p>\n<p><strong>Tod<\/strong><\/p>\n<p>Champion Jack Dupree erlag am 21. Januar 1992 in Hannover einem Krebsleiden.<\/p>\n<!--themify_builder_content-->\n<div id=\"themify_builder_content-3654\" data-postid=\"3654\" class=\"themify_builder_content themify_builder_content-3654 themify_builder tf_clear\">\n    <\/div>\n<!--\/themify_builder_content-->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(piano, keyboards, vocals) \u00a0(* 23. Oktober 1909 in New Orleans, USA; \u2020 21. Januar 1992 in Hannover) war ein US-amerikanischer Blues-S\u00e4nger und -Pianist. 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