{"id":3314,"date":"2003-02-26T10:51:39","date_gmt":"2003-02-26T09:51:39","guid":{"rendered":"http:\/\/ohlendorff-art.de\/?p=3314"},"modified":"2020-08-14T17:22:10","modified_gmt":"2020-08-14T15:22:10","slug":"warren-zevon_1947-2003","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ohlendorff-art.de\/en\/warren-zevon_1947-2003\/","title":{"rendered":"Warren Zevon <b>*24.01.1947\u00a0 \u202007.09.2003<\/b>"},"content":{"rendered":"<p>(guitar, vocals)<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/DRH70-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Warren-Zevon.jpg\" rel=\"attachment wp-att-2541\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2669 size-medium alignleft\" src=\"\/wp-content\/uploads\/DRH70-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Warren-Zevon-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"184\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/ohlendorff-art.de\/wp-content\/uploads\/DRH70-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Warren-Zevon-184x300.jpg 184w, https:\/\/ohlendorff-art.de\/wp-content\/uploads\/DRH70-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Warren-Zevon.jpg 490w\" sizes=\"(max-width: 184px) 100vw, 184px\" \/><\/a><strong><span class=\"shortcode themify-icon \"><i class=\"themify-icon-icon\" ><svg  class=\"tf_fa tf-far-user\" aria-hidden=\"true\"><use href=\"#tf-far-user\"><\/use><\/svg><\/i><span class=\"themify-icon-label\">Warren Zevon<\/span><\/span><\/strong> (* 24. Januar 1947 in Chicago, Illinois; \u2020 7. September 2003 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Rockmusiker und Songwriter.<br \/>\n<hr class=\"shortcode hr \" style=\"border-width:0;\" \/><br \/>\n<strong>Leben<\/strong><\/p>\n<p>Gekennzeichnet hat ihn vor allem seine ironische, fast zynische Lebensauffassung, die sich in  seinen oft schwarzhumorigen Songs widerspiegelt &#8211; Zevon griff oft politische oder historische Themen auf. Er war nicht nur Freund von diversen Autoren wie Hunter S. Thompson, Carl Hiaasen, Ross Macdonald, Thomas McGuane oder Paul Muldoon, er war auch ein ausgezeichneter Kenner von Musik, Kunst, Film und Literatur. Dieses kulturelle Wissen fand sich oft nach Art der Postmoderne in Anspielungen und Zitaten in seiner Musik wieder. Zudem arbeitete Zevon gerne mit befreundeten Autoren zusammen und schrieb mit ihnen Songs. Alle obengenannten Autoren haben  in Kooperation mit Zevon mindestens ein Lied geschrieben. Zevon blieb einem gr\u00f6\u00dferen Publikum als One-Hit-Wonder mit dem Song \u201eWerewolves of London\u201c in Erinnerung, war aber unter Kollegen einer der meistgesch\u00e4tzten Songwriter. Auf ihn trifft der Begriff Kultstar zu &#8211;                                    er verkaufte, abgesehen von \u201eWerewolves of London\u201c und dem dazugeh\u00f6rigen Album Excitable Boy, nie Unmengen von Platten, hatte und hat aber eine treue Fangemeinde.\n<\/p>\n<p><strong>Tod<\/strong><\/p>\n<p>Erneut ohne Plattenvertrag zog sich Zevon ins Privatleben zur\u00fcck, nahm jedoch in seinem Heimstudio diverse Demos auf.  Als er diese dem alten Freund Jackson Browne vorspielte, half dieser Zevon wie schon \u00fcber zwanzig Jahre zuvor, eine Plattenfirma zu finden. Bei Artemis wurde Life\u2019ll Kill Ya 1999 ver\u00f6ffentlicht und mit viel Kritikerlob bedacht. Viele sahen in dem Album eine R\u00fcckkehr zur Bestform Zevons. Das Album My Ride\u2019s Here folgte 2001. Die Titelsongs beider Alben setzen sich explizit mit dem Thema Sterben auseinander, was sich retrospektiv als eine Art Prophezeiung lesen lie\u00df, als Zevon 2002 nach Klagen \u00fcber Kurzatmigkeit von seinem Zahnarzt ermutigt wurde, einen Arzt aufzusuchen. Dabei wurde bei ihm ein inoperables Mesotheliom (eine Form von Lungenkrebs) im Endstadium diagnostiziert. Ihm wurde eine Lebenserwartung             von drei Monaten gegeben. Zevon \u00fcberlebte die Prognose der \u00c4rzte um \u00fcber neun Monate und er lebte lange genug, um die Geburt zweier Enkels\u00f6hne (Zwillinge) im Juni 2003 und die Ver\u00f6ffentlichung seines letzten Albums The Wind am 28. August 2003 noch miterleben zu k\u00f6nnen. Einer seiner Enkels\u00f6hne bekam von Zevons Tochter Ariel und ihrem Mann den Namen Warren als zweiten Vornamen.<br \/>\nThe Wind ist ein wohl einzigartiges Album der Musikgeschichte, da es im Gegensatz zu anderen letzten Alben dem K\u00fcnstler erlaubt, sich mit seinem eigenen Tod und Verm\u00e4chtnis direkt auseinanderzusetzen. Dieser Subtext macht auch die bedr\u00fcckende, dabei aber immer lebensbejahende Stimmung des Albums aus. Als Zeichen des typischen Humors Zevons ist als einzige Coverversion \u201eKnocking on Heavens Door\u201c enthalten.<br \/>\nAm 7. September 2003 starb Warren Zevon in seinem Haus in Los Angeles.<\/p>\n<!--themify_builder_content-->\n<div id=\"themify_builder_content-3314\" data-postid=\"3314\" class=\"themify_builder_content themify_builder_content-3314 themify_builder tf_clear\">\n    <\/div>\n<!--\/themify_builder_content-->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(guitar, vocals) (* 24. Januar 1947 in Chicago, Illinois; \u2020 7. 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