{"id":3054,"date":"2002-02-26T10:11:40","date_gmt":"2002-02-26T09:11:40","guid":{"rendered":"http:\/\/ohlendorff-art.de\/?p=3054"},"modified":"2020-08-14T17:10:30","modified_gmt":"2020-08-14T15:10:30","slug":"johnny-guitar-watson_1935-1996","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ohlendorff-art.de\/en\/johnny-guitar-watson_1935-1996\/","title":{"rendered":"Johnny &#8216;Guitar&#8217; Watson <b>*05.02.1935\u00a0 \u202017.05.1996<\/b>"},"content":{"rendered":"<p>(guitar, vocals)<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/DRH58-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Johnny-Guitar-Watson.jpg\" rel=\"attachment wp-att-2541\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2657 size-medium alignleft\" src=\"\/wp-content\/uploads\/DRH58-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Johnny-Guitar-Watson-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"184\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/ohlendorff-art.de\/wp-content\/uploads\/DRH58-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Johnny-Guitar-Watson-184x300.jpg 184w, https:\/\/ohlendorff-art.de\/wp-content\/uploads\/DRH58-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Johnny-Guitar-Watson.jpg 490w\" sizes=\"(max-width: 184px) 100vw, 184px\" \/><\/a><strong><span class=\"shortcode themify-icon \"><i class=\"themify-icon-icon\" ><svg  class=\"tf_fa tf-far-user\" aria-hidden=\"true\"><use href=\"#tf-far-user\"><\/use><\/svg><\/i><span class=\"themify-icon-label\">Johnny &#039;Guitar&#039; Watson<\/span><\/span><\/strong> (* 05.02.1935, Houston, Texas; \u2020 17.05.1996, Yokohama, Japan;) war ein einflussreicher US-amerikanischer Blues-, Soul- und Funk-Musiker der 1950er- bis 1990er-Jahre.<br \/>\n<hr class=\"shortcode hr \" style=\"border-width:0;\" \/><br \/>\n<strong>Leben<\/strong><\/p>\n<p>Schon als Teenager trat Watson in Texas mit aufstrebenden Blues-Musikern wie Albert Collins und Johnny Copeland auf. Im Alter von gerade 15 Jahren zog er nach Los Angeles, wo er in der Band von Chuck Higgins an den Tasten sa\u00df. 1953 spielte er erste Aufnahmen als Young John Watson ein, immer noch am Piano, doch bereits im folgenden Jahr machte er als Gitarrist mit dem avantgardistischen Track Space Guitar auf sich aufmerksam. 1955 hatte er mit Those Lonely Lonely Nights einen ersten Hit. Nach 1960 experimentierte das musikalische Cham\u00e4leon Watson mit verschiedenen Spielarten des Jazz und spielte ein Piano-Album ein, das vollst\u00e4ndig auf den Einsatz von Gitarren verzichtete. In den folgenden Jahren tourte der experimentierfreudige Texaner dann mit seinem Kollegen larry Williams durch Gro\u00dfbritannien, ver\u00f6ffentlichte mehrere Alben und landete im Zuge dessen 1967 in Europa einen Hit mit der Joe Zawinul-Komposition \u201eMercy, Mercy, Mercy\u201c. Danach hielt er sich zun\u00e4chst mit weiteren Ver\u00f6ffentlichungen zur\u00fcck.<br \/>\nTrotz stilistischer Konzessionen blieb Watson stets entschieden im Blues verwurzelt. Beispielsweise ver\u00f6ffentlichte er seinen Klassiker von 1958 \u201eLove Bandit \/ Gangster Of Love\u201c &#8211; sp\u00e4ter von Steve  Miller erfolgreich gecovert &#8211; 1962 sowie 1978 erneut. \u00c4hnlich verfuhr er mit anderen Kompositionen, wie dem 1975 erstmals eingespielten \u201eLone Ranger\u201c, der in einer wesentlich grooviger gemachten Version auch auf seinem 1980er-Album Love Jones zu finden ist. Die Werke dieser Periode zwischen 1975 und 1981 bilden gleichsam das R\u00fcckgrat der zahlreichen verf\u00fcgbaren Best-Of-Compilations, obschon diese nur einen Bruchteil von Watsons Schaffen widerspiegeln.<br \/>\nWatson hatte erheblichen Einfluss auf andere Gr\u00f6\u00dfen der Rock- und Popmusik. Legend\u00e4r ist die Antizipation des Gitarrenspiels per Mund, die Jimi Hendrix ein Jahrzehnt sp\u00e4ter zu seinem Markenzeichen perfektionierte. Manche seiner Alben (insbesondere Johnny Guitar Watson And The Family Clone) spielte Watson nahezu vollst\u00e4ndig im Alleingang ein. Dem in dieser Hinsicht \u00e4hnlich vielseitigen Frank Zappa freundschaftlich verbunden, gastierte er auf dessen Alben One Size Fits All und Them of Us. Zappa gab an, dass das Watson-St\u00fcck \u201eThree Hours Past Midnight\u201c ihn inspiriert habe, Gitarrist zu werden. Etliche der Songs von Johnny \u201eGuitar\u201c Watson dienten sp\u00e4ter der Hiphop-Szene als Sample-Vorlagen. 1996 erhielt er gemeinsam mit Bo Diddley, Bobby Womack und den Isley Brothers den Pioneer Award der Rhythm &amp; Blues Foundation.<\/p>\n<p><strong>Tod<\/strong><\/p>\n<p>Johnny \u201eGuitar\u201c Watson starb im Mai 1996 im Alter von 61 Jahren auf offener B\u00fchne w\u00e4hrend einer Tournee durch Japan im Blues Caf\u00e9, Yokohama, an Herzversagen. Watson wurde in Glendale in Kalifornien bestattet. 2008 wurde er in die Blues Hall of Fame aufgenommen.<\/p>\n<!--themify_builder_content-->\n<div id=\"themify_builder_content-3054\" data-postid=\"3054\" class=\"themify_builder_content themify_builder_content-3054 themify_builder tf_clear\">\n    <\/div>\n<!--\/themify_builder_content-->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(guitar, vocals) (* 05.02.1935, Houston, Texas; \u2020 17.05.1996, Yokohama, Japan;) war ein einflussreicher US-amerikanischer Blues-, Soul- und Funk-Musiker der 1950er- bis 1990er-Jahre. Leben Schon als Teenager trat Watson in Texas mit aufstrebenden Blues-Musikern wie Albert Collins und Johnny Copeland auf. 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