{"id":2962,"date":"1998-02-26T15:51:20","date_gmt":"1998-02-26T14:51:20","guid":{"rendered":"http:\/\/ohlendorff-art.de\/?p=2962"},"modified":"2020-08-14T16:46:02","modified_gmt":"2020-08-14T14:46:02","slug":"tamara-danz_1952-1996_silly","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ohlendorff-art.de\/en\/tamara-danz_1952-1996_silly\/","title":{"rendered":"Tamara Danz <b>*14.12.1952\u00a0 \u202024.07.1996<\/b>"},"content":{"rendered":"<p>(Silly; vocals)<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/DRH37-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Tamara-Danz-Silly-1.jpg\" rel=\"attachment wp-att-2541\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2636 size-medium alignleft\" src=\"\/wp-content\/uploads\/DRH37-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Tamara-Danz-Silly-1-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"184\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/ohlendorff-art.de\/wp-content\/uploads\/DRH37-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Tamara-Danz-Silly-1-184x300.jpg 184w, https:\/\/ohlendorff-art.de\/wp-content\/uploads\/DRH37-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Tamara-Danz-Silly-1.jpg 490w\" sizes=\"(max-width: 184px) 100vw, 184px\" \/><\/a><strong><span class=\"shortcode themify-icon \"><i class=\"themify-icon-icon\" ><svg  class=\"tf_fa tf-far-user\" aria-hidden=\"true\"><use href=\"#tf-far-user\"><\/use><\/svg><\/i><span class=\"themify-icon-label\">Tamara Danz<\/span><\/span><\/strong> (* 14. Dezember 1952 in Winne, DDR; \u2020 22. Juli 1996 in Berlin) war eine deutsche S\u00e4ngerin und Frontfrau der Gruppe Silly. Sie avancierte zu einer der namhaftesten Rocks\u00e4ngerinnen der DDR und wurde auch international bekannt.<br \/>\n<hr class=\"shortcode hr \" style=\"border-width:0;\" \/><br \/>\n<strong>Leben<\/strong><\/p>\n<p>Tamara Danz war Tochter einer Kinderg\u00e4rtnerin und eines Maschinenbauingenieurs, der sp\u00e4ter als Handelsrat t\u00e4tig war. Einen Teil ihrer Kindheit verbrachte sie in Rum\u00e4nien und Bulgarien, wo sie eine russischsprachige Schule besuchte. In Ost-Berlin besuchte sie zun\u00e4chst die EOS \u201eHeinrich-Hertz\u201cin Adlershof, wechselte dann jedoch an die EOS \u201eKlement Gottwald\u201c in Treptow, wo sie 1971 das Abitur ablegte. An dieser Schule sang sie in der Schulband Die Cropies, die von ihrem damaligen Freund Uwe Kropinski geleitet wurde. Ihr Dolmetscherstudium brach sie nach etwa eineinhalb Jahren ab, ihre Bewerbung an der Hochschule f\u00fcr Musik \u201eHans Eisler\u201c in Berlin wurde 1973 abgelehnt. Sie sang weiter bei mehreren Bands, darunter beim Oktoberclub. Von 1973 bis 1976 hatte sie ihr erstes Engagement bei einer professionellen Rockband, der Horst Kr\u00fcger Band, zusammen mit Heinz-J\u00fcrgen Gottschalk, Michael Schwandt und Bernd R\u00f6mer. Nach dreij\u00e4hriger Ausbildung erhielt sie 1977 ihren Berufsausweis an der Musikschule Friedrichshain.<br \/>\n1978 stie\u00df Tamara Danz zur Familie Silly, die sich 1980 in Silly umbenannte. Danz wurde 1981, 1983, 1985 und 1986 von Kritikern der DDR-Musikszene zur \u201eBesten Rocks\u00e4ngerin des Jahres\u201c gew\u00e4hlt. 1986 war sie S\u00e4ngerin der Allstar-Band Gitarreros, wo sie Uwe Hassbecker kennenlernte. Am 18. September 1989 war sie Mitinitiatorin und Erstunterzeichnerin der \u201eResolution von Rockmusikern und Liedermachern\u201c an die DDR-Regierung, in der die Zulassung oppositioneller Gruppen und politische Reformen gefordert wurden. Danz verlas den Text verbotenerweise in den Konzerten. Sie geh\u00f6rte zu den Erstunterzeichnern des am 28. November 1989 ver\u00f6ffentlichten Aufrufs \u201eF\u00fcr unser Land\u201c, der eine eigenst\u00e4ndige Entwicklung der DDR forderte. 1990 arbeitete sie dann an verschiedenen \u201erunden Tischen&#8221; zur Reform der DDR mit. Sp\u00e4ter war sie Mitbegr\u00fcnderin der \u201eKomitees f\u00fcr Gerechtigkeit\u201c.<br \/>\nF\u00fcr das 1993 erschienene Silly-Album Hurens\u00f6hne schrieb sie erstmals die Mehrzahl der Texte,   f\u00fcr das 1995 erschienene Album Paradies war sie alleinige Texterin. An beiden Alben wirkte sie auch als Produzentin mit. 1994 gr\u00fcndete Danz mit weiteren Silly-Musikern das Danzmusik Studio in M\u00fcnchehofe bei Berlin.<\/p>\n<p><strong>Tod<\/strong><\/p>\n<p>1995 wurde bei Tamara Danz Brustkrebs diagnostiziert. Etwa ein halbes Jahr vor ihrem Tod heiratete sie den Silly-Gitarristen Uwe Hassbecker. Sie wurde auf dem Friedhof in M\u00fcnchehofe beerdigt.<\/p>\n<!--themify_builder_content-->\n<div id=\"themify_builder_content-2962\" data-postid=\"2962\" class=\"themify_builder_content themify_builder_content-2962 themify_builder tf_clear\">\n    <\/div>\n<!--\/themify_builder_content-->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Silly; vocals) (* 14. Dezember 1952 in Winne, DDR; \u2020 22. Juli 1996 in Berlin) war eine deutsche S\u00e4ngerin und Frontfrau der Gruppe Silly. Sie avancierte zu einer der namhaftesten Rocks\u00e4ngerinnen der DDR und wurde auch international bekannt. 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