{"id":2960,"date":"1998-02-26T16:01:58","date_gmt":"1998-02-26T15:01:58","guid":{"rendered":"http:\/\/ohlendorff-art.de\/?p=2960"},"modified":"2020-08-14T16:46:07","modified_gmt":"2020-08-14T14:46:07","slug":"heiner-pudelko_1948-1995_interzone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ohlendorff-art.de\/en\/heiner-pudelko_1948-1995_interzone\/","title":{"rendered":"Heiner Pudelko <b>*18.08.1948\u00a0 \u202011.01.1995<\/b>"},"content":{"rendered":"<p>(Interzone; vocals)<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/DRH38-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Heiner-Pudelko-Interzone-1.jpg\" rel=\"attachment wp-att-2541\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2637 size-medium alignleft\" src=\"\/wp-content\/uploads\/DRH38-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Heiner-Pudelko-Interzone-1-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"184\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/ohlendorff-art.de\/wp-content\/uploads\/DRH38-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Heiner-Pudelko-Interzone-1-184x300.jpg 184w, https:\/\/ohlendorff-art.de\/wp-content\/uploads\/DRH38-Ole-Ohlendorff-Dead-Rock-Heads-Rock-Legends-Alive-combiful-Heiner-Pudelko-Interzone-1.jpg 490w\" sizes=\"(max-width: 184px) 100vw, 184px\" \/><\/a><strong><span class=\"shortcode themify-icon \"><i class=\"themify-icon-icon\" ><svg  class=\"tf_fa tf-far-user\" aria-hidden=\"true\"><use href=\"#tf-far-user\"><\/use><\/svg><\/i><span class=\"themify-icon-label\">Heiner Pudelko<\/span><\/span><\/strong> (* 18. August 1948; \u2020 11. Januar 1995) war ein deutscher Rhythm &amp; Blues- und Rocks\u00e4nger, der insbesondere als Kopf der Band Interzone bekannt wurde. Pudelkos Spezialit\u00e4t war sein ausgefeilter Gesangsstil mit dem ansatzlosen Sprung der Stimme ins kreischende Falsett.<br \/>\n<hr class=\"shortcode hr \" style=\"border-width:0;\" \/><br \/>\n<strong>Leben<\/strong><\/p>\n<p>Schon sehr fr\u00fch begann der in Schlesien geborene S\u00e4nger, inspiriert durch Krawalle beim Berliner Konzert von Bill Haley &amp; His Comets mit dem Musikmachen, gr\u00fcndete 1962 mit The Huts in West-Berlin eine Band, die bereits zwei Jahre sp\u00e4ter zusammen mit Spencer Davis auf der B\u00fchne stand. 1968 gr\u00fcndete er mit dem gerade bei Tangerine Dream ausgestiegenen Bassisten Kurt Herkenberg die Band Curly Curve. Nachdem Pudelko Anfang der 1970er Jahre bei Curly Curve wieder ausgestiegen war, wurden einige Musiker Mitglied bei Curve, die sp\u00e4ter noch von Bedeutung f\u00fcr Pudelkos musikalische Karriere sein sollten: Gitarrist Leo Lehr und Schlagzeuger Hans Wallbaum.<\/p>\n<p>Als 1978 die Nina Hagen Band ihre ersten gro\u00dfen Erfolge feiern konnte, war dies f\u00fcr Pudelko wie eine Initialz\u00fcndung. Die Texte des Literaten Wolf Wondratschek hatten es ihm angetan, sie wollte er vertonen. Genau zu der Zeit kamen Herkenberg, Wallbaum und Lehr auf ihn zu und gemeinsam gr\u00fcndeten sie 1979 die Band Interzone.<\/p>\n<p>Nach einem erfolgreichen Auftritt von Interzone im Sommer 1980 vor dem Berliner Bethanien bot die Plattenfirma WEA Pudelko und seiner Band einen Plattenvertrag an. Die erste Langspielplatte wurde aufgenommen, wieder mit Arndt als Tonmeister und Co-Produzent. Allerdings zeigte sich, dass die WEA nur an den Rechten der Wondratschek-Songtexte interessiert gewesen war. Deshalb stagnierte Monate lang die Entwicklung bei Interzone, doch Pudelkos eigene Texte, die er in dieser Zeit schrieb, brachten die Band zur\u00fcck in die Erfolgsspur. Das erste \u201eoffizielle\u201c Bandalbum mit dem Gruppennamen als Titel nahmen die F\u00fcnf Anfang 1981 in Eigenregie mit Udo Arndt als Co-Produzenten auf. Erst eine Woche vor Aufnahmeende gab WEA nach und bot der Band einen fairen Vertrag an.<\/p>\n<p>Nach dem Ende von Interzone schrieb Heiner Pudelko unter anderem verschiedene Musiken f\u00fcr die TV-Jugendsendung Moskito und arbeitete mit Stanley Clarke an dem Curt Cress-Soloalbum Sing, mit Heinz Rudolf Kunze (Gute Unterhaltung) und Manfred Maurenbrecher (Der Junge kann malen).\n<\/p>\n<p><strong>Tod<\/strong><\/p>\n<p>1991 erschien mit Gloria, produziert von Curt Cress, ein Comeback-Album, das auch von einem Fernsehauftritt bei J\u00fcrgen von der Lippe begleitet wurde. Nach bereits mehreren schweren Erkrankungen wurde 1993 bei Pudelko ein Gehirntumor entdeckt, der mit Chemotherapie bek\u00e4mpft werden sollte. Pudelko nahm noch einige Demos f\u00fcr eine neue Platte auf, verstarb aber knapp eineinhalb Jahre sp\u00e4ter mit nur 46 Jahren an den Folgen der Krebserkrankung.<\/p>\n<!--themify_builder_content-->\n<div id=\"themify_builder_content-2960\" data-postid=\"2960\" class=\"themify_builder_content themify_builder_content-2960 themify_builder tf_clear\">\n    <\/div>\n<!--\/themify_builder_content-->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Interzone; vocals) (* 18. August 1948; \u2020 11. Januar 1995) war ein deutscher Rhythm &amp; Blues- und Rocks\u00e4nger, der insbesondere als Kopf der Band Interzone bekannt wurde. Pudelkos Spezialit\u00e4t war sein ausgefeilter Gesangsstil mit dem ansatzlosen Sprung der Stimme ins kreischende Falsett. 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